Helferinnen Ursprung
Gott und Menschen zugewandt – über den Tod hinaus
Helferinnen in der Schweiz
Im November 1902 ziehen erste Schwestern aus Frankreich, getarnt als Madame X und Madame Y, in die Villa Bruchmatt in Luzern ein. In Frankreich ist der Laizismusstreit in vollem Gange, in der Schweiz herrscht ein Klostergründungsverbot.
Die Schwestern beginnen sich schon schnell in der Hauskrankenpflege, in geistlichen Begleitungen und mit Gruppentreffen für italienisch- und französischsprechende Frauen zu engagieren. Nach dem zweiten Weltkrieg wird das Kurs- und Exerzitienangebot dank baulicher Anpassungen kontinuierlich ausgeweitet. Das Bildungshaus ist insbesondere in den Jahren nach dem 2. Vatikanischen Konzil sehr beliebt und viel besucht. Neue Formen von Kirche und Liturgie werden ausprobiert, die Schwesterngemeinschaft und das Haus werden für viele Menschen zur geistlichen Heimat.
2016 verkauften die Schwestern das Haus Bruchmatt an die ElisabethenPark AG Luzern und verliessen es vor Weihnachten 2018 endgültig.
Das Zentrum der Helferinnen Schweiz ist seither im Brünighof in Luzern angesiedelt. Einzelne Schwestern fanden andernorts in einer kleinen Wohnung ein Daheim. Wir leben und wirken in den Städten Bern, Biel, Solothurn und Luzern.
Unser Engagement zeigt sich in vielen kleinen Begegnungen im Alltag, so zum Beispiel mit den Nachbarn, beim Besuchsdienst, in der Begleitung von Menschen am Lebensende oder in der psychotherapeutischen Arbeit mit Migranten.

Villa Bruchmatt ca. 1945

Haus Bruchmatt, 2016

Mutterhaus in Paris, La Barouillère

