Internationalität

Von den Tiefen des Fegefeuers bis an die Enden der Welt

Nur elf Jahre nach der Gründung der Helferinnen und unmittelbar nach der Eröffnung des Hauses in Nantes sandte Marie de la Providence im Jahr 1867 Schwestern nach China – tatsächlich «an die Enden der Welt.»
In ihrem Geist wollen auch wir heute geschwisterliche Beziehungen über Grenzen hinweg wachsen lassen. Als Teil einer internationalen Gemeinschaft sind wir wach und offen für die Lebensrealitäten von Menschen weltweit – mit all ihren Herausforderungen, Hoffnungen und Brüchen.

«Die Solidarität, die die Lebenden und die Verstorbenen miteinander verbindet, kann nicht von jener Solidarität getrennt werden, die auf der Erde alle Menschen miteinander verbindet. Erfasst von dieser Bewegung der Solidarität, empfangen wir voll Dankbarkeit die Universalität unserer Sendung; wir sind verfügbar, überall hinzugehen, wohin es auch sei.»

Konstitutionen Nr. 22

«Als Mensch mit Behinderung wurde ich oft ausgegrenzt und verurteilt. Die Menschen sahen nur meine Einschränkung – nicht den Menschen, der ich bin.
Der Eintritt bei den Helferinnen war ein Wendepunkt. Ich erkannte: Meine Behinderung ist kein Makel, sondern ein Segen. Durch sie erfahre ich Gottes Liebe in jedem Moment.»

Lucy, Indien